Forstbetriebsgemeinschaft
Bau
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Baubeginn des Nahwärmeheizwerks Mainhardt
Mit dem offiziellen Spatenstich am 27. Mai 2025 hat der Bau des neuen Nahwärmeheizwerks in Mainhardt begonnen. Damit startet die konkrete Umsetzung eines Projekts, das einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung in der Region leisten wird.

Dokumentation des Bauprozesses
Der Fortschritt auf der Baustelle wird regelmäßig mit Fotos und kurzen Updates dokumentiert.
Bilder und Baustellenimpressionen werden hier noch ergänzt.
Förderung
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Förderung des Nahwärmeheizwerks Mainhardt
Die Errichtung des Nahwärmeheizwerks wird im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt. Mit dieser Förderung wird der Aufbau nachhaltiger und zukunftsfähiger Wärmenetze in Deutschland gezielt gestärkt.
Finanzielle Eckdaten der Förderung
Die Gesamtkosten des Projekts betragen rund 1,5 Millionen Euro.
Davon sind 1,2 Millionen Euro als förderfähig anerkannt.
Der maximale Förderzuschuss beläuft sich auf 480.000 Euro.
Diese finanzielle Unterstützung trägt maßgeblich dazu bei, eine wirtschaftliche und ökologisch nachhaltige Nahwärmeversorgung für Mainhardt aufzubauen.

Finanziert durch die Europäische Union - NextGenerationEU. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind ausschließlich die des Autors / der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der Europäischen Kommission wieder. Weder die Europäische Union noch die Europäische Kommission können für sie verantwortlich gemacht werden.
Projekt
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Projektübersicht
Die Forstbetriebsgemeinschaft Mainhardter Wald w. V. (FBG) errichtet in Mainhardt ein neues Nahwärmeheizwerk als Anbau an die bestehende Hackschnitzellagerhalle. Das Heizwerk wird künftig das Nahwärmenetz Mainhardt mit Wärme aus regional erzeugten Holzhackschnitzeln versorgen.
Betreiber des Nahwärmeheizwerks ist die HOWA GmbH, ein Tochterunternehmen der FBG. Das bestehende Wärmenetz in Mainhardt wird weiterhin von den Stadtwerken Schwäbisch Hall GmbH betrieben.
Auch die Gemeinde Mainhardt unterstützt das Projekt, da es einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung vor Ort leistet.
Kooperationsprojekt für nachhaltige Energieversorgung
Die Zusammenarbeit zwischen den Stadtwerken, der FBG und der Gemeinde ist in dieser Form außergewöhnlich und zeigt, wie regionale Partner gemeinsam eine zukunftsorientierte Wärmeversorgung aufbauen können.
Durch den Einsatz von Holzhackschnitzeln aus heimischer Forstwirtschaft entsteht eine weitgehend CO₂-neutrale Energieversorgung, die fossile Energieträger ersetzt und die regionale Wertschöpfung stärkt.
Technische Ausstattung des Heizwerks
Das neue Heizwerk wird mit drei Hackgutkesseln mit jeweils 500 kW Wärmeleistung (Gesamtfeuerungsleistung 1,5 MW) ausgestattet. Das Gebäude ist so ausgelegt, dass die Leistung der Hackschnitzelfeuerung künftig um 1 MW auf insgesamt 2,5 MW erweitert werden kann.
Zusätzlich werden zwei Erdgas-Brennwertkessel mit einer Gesamt-Feuerungswärmeleistung von 1.800 kW installiert. Diese dienen als Spitzenlast- und Reservekessel, um eine zuverlässige Wärmeversorgung sicherzustellen.
Zwei Pufferspeicher mit insgesamt 75.000 Litern Volumen sorgt für einen effizienten und stabilen Anlagenbetrieb.
Wärmenetz
Das Mainhardter Wärmenetz versorgt bereits heute zahlreiche private Haushalte, gewerbliche Betriebe, kommunale Einrichtungen sowie kirchliche Gebäude.
Der aktuelle jährliche Wärmebedarf liegt bei rund 5.000 MWh. Durch den geplanten Ausbau des Netzes wird dieser Bedarf künftig weiter ansteigen.
